Ein gibt wieder Hoffnung…

Am Wochenende gab es die ersten Lockerungen für die kindliche Öffentlichkeit: Alle Kinder bis 14 Jahre durften für eine Stunde auf öffentliche Plätze und Parks, nur in Cadiz und El Palmar an den Strand – sofern sie innerhalb der Aufenthaltszone wohnen. Der Bewegungsradius betrug 1000m um das eigene Zuhause – immerhin! Erwartungsgemäß fiel es den meisten schwer, den erforderlichen Abstand zu halten – aber die Bilder und Filmbeiträge aus Deutschland zeigten nichts anderes…

Inzwischen entwickeln sich die Zahlen recht gut und stabilisieren sich… Die Zahl der Verstorbenen sinkt auf 16% aller geschlossenen Fälle, 84% sind gesund geworden…die Zahl der geschlossenen Fälle (ca. 2/3) übersteigt inzwischen bei weitem die der aktiven (ca. 1/3)!

Es soll im Laufe des Monats neue Lockerungen geben, sofern die Zahlen stabil bleiben… wir werden sehen!

Fatal sind die (öffentlichen) Äußerungen des US-Präsidenten zur Coronasituation. Erst hat er es (wie sein ebenfalls populistischer Kollegen Boris Johnson) alle geleugnet und für einen Schnupgen erklärt. Dann hat er den Menschen vor laufendender Kamera gesagt, sie sollten sich selbst desinfizieren – durch Injektionen mit Desinfektionsmitteln! Das haben etliche auch gemacht und über 100 Menschen mussten deshalb in Krankenhäusern behandelt werden…🙈🙈🙈

 

 

 

 

 

 

 

 

Dafür kursiert im Netz dieses Foto mit dem (angeblichen) Text seiner Mutter… nun ja, ob das wahr ist steht ja dahin, recht hätte sie…

 

 

 

 

 

Zusammen mit einer Fotofreundin hier habe ich ein Fotoprojekt erarbeitet – es hieß „Freiheit in Zeiten von Corona“. Das ist dabei heraus gekommen…

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja, wer Haus und Garten hat, kann sich wahrlich „frei“ fühlen in diesen Zeiten. Wir denken täglich an die Menschen, die auf engem Raum, in kalten und dunklen Häusern (mit Minigarten) und Wohnungen in der Stadt leben und nicht „raus“ dürfen. Das zerrt an den Nerven und dann ist auch verständlich, dass die „Lockerungen“ diese Reaktionen hervorrufen und die Menschen endlich wieder „raus“ wollen.

Es gibt aber auch (freiberufliche) Handwerker, die es ablehnen, Aufträge anzunehmen, weil sie auf das Geld des Staates – immerhin 700€ im Monat (Durchschnittsverdienst ist hier rund 1000€) während der Krise nicht verzichten wollen… auch paradox! Die Ansprüche an den Staat sind hier immer hoch, nur ist vielen Menschen nicht klar, dass der „Staat“ nur Geld ausgeben kann, wenn er von den Bürger*innen auch welches bekommt. Dazu müsste man Steuern bezahlen und nicht schwarz arbeiten… und froh sein, wenn man arbeiten KÖNNTE, statt nicht zu arbeiten und das Geld des Staates beanspruchen… sehr komplexe Zusammenhänge…

Wir hoffen sehr auf Normalisierung und Öffnung, denn wir wissen uns zu schützen. Aber manches muss nun doch allmählich in die „Gänge“ kommen…

Und dann noch ein paar Gedanken zu diesem Thema…