Ausflug in die Alcornocales…

Sonntag haben wir endlich mal wieder einen Ausflug ins Hinterland zum Berg „El Aljibe“ gemacht. Erklommen haben wir ihn nicht, sind aber einmal um die Lagune herum gelaufen, die im Sommer immer trocken ist. Im Winter kann man dort unter Anderem zahlreichen Amphibien beobachten – wenn man genug Geduld mitbringt…

Wir haben den Schatten und den Korkeichen sehr genossen und die Landschaft war natürlich auch wieder grandios…

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Stürmische Zeiten…

… und das meint nicht das Wetter!

Unser Tierschutzprojekt ist leider den Bach herunter gegangen – die menschlichen Unterschiedlichkeiten und Gegebenheiten waren einfach nicht in den Griff zu bekommen. Schade, schade (für die Hunde!)… andererseits hatte es Ausmaße angenommen, die wir so nicht erwartet hatten und die auch so nicht von uns gewollt waren. Das Leben bestand eigentlich NUR NOCH aus Tierschutz und das war uns einerseits zu viel und andererseits zu wenig – für unser Leben. Das muss jede selbst bestimmen, aber es gibt weit mehr in unserem Leben (was Spaß macht oder wichtig ist)… und wenn es dann menschlich nicht stimmt, dann muss man (gute) Projekte auch loslassen können…

Doch dann kam völlig aus dem NICHTS eine schwerwiegende Nachricht aus der Familie: Meine Mutter ist sehr schwer erkrankt und das hat uns alle völlig durcheinander gewirbelt und traurig gemacht. Lange mussten wir warten und meine Mutter musste viele Untersuchungen über sich ergehen lassen um eine endgültige Diagnose zu bekommen. Ein Wechselbad der Gefühle zwischen Hoffen und Bangen haben den Sommer bestimmt.

Andererseits haben wir kurzfristig einen Familiensommer in Spanien organisiert und alle waren da! Das war eine ganz schöne Erfahrung. Dreizehn Personen (Connys Eltern waren auch da…) in zwei Häusern, das war durchaus eine Herausforderung! Da meine Mutter eine zuversichtliche, mutige und starke Frau ist, hat sie allen gesagt: „Wir reden jetzt nicht über meine Krankheit, sondern genießen die Zeit hier zusammen!“ und so haben wir das auch gemacht und neben all den Sorgen konnten wir auch lachen und Spaß zusammen haben. Was für ein Geschenk! Ich glaube, man spürt in den Bildern, wie schön die Zeit war…

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Danach sind wir dann noch zur weiteren Diagnostik nach Wiesbaden gefahren und haben meine Mum und Ole wieder nach Berlin begleitet und sind dann wieder nach Spanien zurück gekehrt. Ein turbulenter Sommer also, aber Zuhause ist eben Zuhause! Haus und Tiere wurden von Jule, Svenja und Lani gehütet und so konnten sie aus 10 Tagen Urlaub drei Wochen machen und wir konnten beruhigt in Wiesbaden und Berlin sein.

Nun sind wir wieder Zuhause und sind wieder in unserem Rhythmus gelandet, haben viel im Garten gemacht und erfreuen uns sehr an den angenehmen Temperaturen unter 30 Grad. Die Hundies sind putzmunter und sehr ausgeglichen und uns schwirren 1000 Ideen im Kopf herum…

Ostern und mehr…

Seit November sind wir ja stark im Tierschutz beschäftigt und haben ein Tierschutzgruppe gegründet: „Viva el Perro“ – es lebe der Hund! Hier ist unsere Webseite dazu: https://vivaelperro.home.blog. Am 2. April konnten wir eine Finca übernehmen, in der die verlorenen und ausgesetzten Seelen, vorübergehend bis zur Vermittlung Schutz und ein Zuhause finden und somit nicht mehr im privaten Umfeld untergebracht werden müssen. Das war natürlich eine riesige Herausforderung, eine Finca ohne Strom und fließendes Wasser „in Gang zu setzen“ und nutzbar für unsere Zwecke zu machen. Strom bekommt man durch Generatoren, Wasser aus dem Brunnen mit dem Eimer… Es ist schon erstaunlich, wie viel sich in unserem Leben über Strom regelt… Ist auch mal wieder gut zu merken, dass man auch mit Seil, Eimer und Muskelkraft Wasser aus einem Brunnen schöpfen kann. Man geht definitiv sparsamer damit um!

Die Finca ist sehr schön in einem Naturschutzgebiet mit Korkeichen gelegen und hat teilweise felsigen Untergrund, was uns sehr gut gefällt. Ein 100qm großes Haus steht darauf, was sehr praktisch ist. Im offenen Wintergarten schlafen die Hunde, sie dürfen nicht INS Haus. Wir hoffen darauf, Volontäre zu bekommen, die dort ab und zu (kostenlos) wohnen und die Hunde versorgen. Im Moment stemmen wir das zu 5 Personen und das ist im Moment – da wir noch immer im Aufbau sind – ziemlich viel Arbeit…

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Über Ostern sind Thorsten und Familie für eine Woche nach Spanien gekommen und da ist natürlich immer „Sport, Spiel und Spannung“ angesagt! Übersetzt heißt das Grillen, Meer und Kartfahren…

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Da wir erst noch ein Welpengehege bauen mussten, wurden „Navera“ und ihre 4 süßen Welpen bei uns untergebracht. Das war natürlich spannend und kuschlig und die vier wurden geherzt und bekuschelt…

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Ein Spaziergang am Meer ist ja IMMER schön. Philip genießt das wohl besonders… sein Plappermäulchen steht still und er ist „eins“ mit der Natur, ganz gelassen und entspannt und „bei sich“ wirkt er dann – das freut mich ganz besonders und spiegelt sich in den Bildern wider…

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Die beiden „großen“ Jungs mussten natürlich wieder zum Kartfahren und diesmal hat sich Conny dem Spaß angeschlossen. Da sie eine wilde, lange Mähne hat, musste sie aus Sicherheitsgründen ein Haarnetz tragen. Das konnte ihr die Laune aber nicht vertreiben…

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Leo und ich mussten draußen bleiben! Ich war mit Zeitnehmen, Fotografieren und Babyhüten „leicht“ überfordert und so lief es mit der Zeitnahme nicht so ganz optimal… Philip hat nämlich eine neue „Chalange“ angenommen um eine weitere Medaille zu bekommen: Ein Runde unter 55 Sekunden… Er muss noch üben…Wenn er es bis morgen nicht schafft, hat er im 4-wöchigen Sommerurlaub hier ja noch alle Möglichkeiten…

Geburtstag in der Meerlust…

Ein runder Geburtstag wurde gestern in der Meerlust gefeiert. Freunde von Colette kamen aus der Schweiz und Ina und ich waren auch eingeladen.

Wir starteten mit einem Spaziergang zum Trafalgaturm bei herrlichstem Sonnenschein und an einigen Stellen türkisfarbenem Meer. Tolle Wellen bauschten sich auf…

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Am Schluss wurden wir noch ZeugInnen eines „Pferdebades“, das als eine Art Physiotherapie gedacht war. Das war beeindruckend so aus der Nähe…

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Danach gingen wir in die Meerlust zum Essen. Der Tisch wurde wunderschön gedeckt und alle Frauenhände waren eifrig dabei, ein wunderbares, schmackhaftes und abwechslungsreiches Essen auf den Tisch zu zaubern, dass wir dann gemeinsam bei interessanten Gesprächen und tollem Wein genossen haben. Aus Datenschutzgründen (und weil ich keine Genehmigungen habe) kann ich leider kein Gruppenbild veröffentlichen…

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Die Meerlust ist ein wunderschöner Ort, um Urlaub zu machen, Freunde zu treffen und zu entspannnen. Ich kann sie euch nur ans Herz legen…

Ein Wochenende in Jerez

Wie schon so oft, wollten wir auch dieses Jahr gerne eine Flamenco-Veranstaltung anlässlich des internationalen Flamencofestivals anschauen. Schon im Januar hatten wir Karten dafür gekauft und fieberten der freudigen Auszeit schon länger entgegen. Ein Wochenende wäre ja ein Träumchen. Dieses Mal hat Susanne sich unserer Hunde angenommen und so konnten wir diese hunde-freien Tage genießen…

Ankommen, Koffer abstellen und losziehen – das war super…aber erst einmal einen café con leche trinken um sich einzustimmen…

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Geschäfte und urige Plätzchen sind ja immer einen „Augenblick“ wert…

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Abends haben wir dann eine echt tolle Tapasbar entdeckt mit ausgefallen Gerichten, die super lecker waren…

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Am Samstag haben wir dann das Alcáza erkundet und da wir früh schon unterwegs waren, hatten wir die schönsten Plätze der Stadt für uns allein…

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Im angrenzenden Palacio befindet sich eine wunderschöne historische Apotheke aus edlen Holzmöbeln und eine Camera Oscura. Letztere haben wir nicht besucht, aber die Apotheke wurde bestaunt…

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Die Gartenanlage ist ebenfalls wunderschön mit ihren Blumenbeeten und Wasserspielen und von der Stadtmauer hat man schöne Blicke über die Stadt.

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Anschließend gingen wir zur nahe gelegenen Kathedrale, die auch immer einen Besuch wert ist. Diesmal entdeckten wir einen geheimen Gang und Aufstieg mit einer wunderschönen Wendeltreppe.

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Abends war dann moderner Flamenco mit der Gruppe „MARÍA PAGÉS COMPAÑÍA“ mit der Choreografie „UNA ODA AL TIEMPO“ angesagt (http://www.jerez.es/nc/webs_municipales/villamarta/evento_simple_villamarta/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=53479&cHash=ace99458c50ad0ef95afbafa385b9e18)  und die Veranstaltung war – wie so oft – umwerfend! Und da das Fotografieren natürlich verboten war… Ausschnitte davon hier: https://www.youtube.com/watch?v=xpVnUmO25Yk

Am nächsten Tag versuchten wir – vergebens – die Bodega Lustau zu besichtigen – sie stellen den Sherry „La Ina“ her. Sie war leider geschlossen. Genauso erging es uns mit der Hofreitschule. Die Cafés waren voll mit Menschen – am Sonntag das übliche Straßenbild! Noch ein Gang über den Flohmarkt am Alcáza und dann entschlossen wir uns, wieder nach Hause zu fahren. Wir haben Jerez (mal wieder) sehr genossen…

Zuhause begrüßten uns dann drei entspannte Hundenasen und natürlich Susanne…

Mal wieder ein Erlebnis der besonderen Art…

Ich hatte neulich einen schönen Schreibtisch auf einem Second-Hand-Portal gesehen und gleich mal Kontakt zum Verkäufer aufgenommen. Der kam sehr seriös daher, vielleicht eher pompös? Goldringe, und eine dicke Uhr ziehrten Finger und Arm…Schließlich wurde ein Termin verabredet (17:00) und wir fuhren hin. Die alte Tante Google führte uns mit der Navigation wieder einmal über „Stock und Stein“ und in Bereiche von Chiclana, die wir (noch) gar nicht kannten und dann riefen wir ihn an – wer braucht schon eine Klingel am Haus! Leider wurden wir falsch navigiert und standen nun vor dem falschen Haus. Also noch ein mal uns Karree und dann winkte uns der Verkäufer schon entgegen…

Wir wurden empfangen von einer äußerst skurrilen Situation… Vier Männer empfingen uns, drei davon in Schlafanzügen mit einem bamelig umgehängten Bademantel und Frotteepuschen. Zum Schreien! Kariert, gestreift… ein Schlazanzug war falsch herum angezogen und es hing das Etikett vorne noch heraus… Zum Glück war Ina bei mir… allein hätte ich das „Haus“ mit Sicherheit nicht betreten…

Wir wurden in ein dunkles Loch geführt, ich sah kaum etwas. Dann wurde erst einmal nach einer Lichtquelle gesucht und ich sah, dass wir mitten in einem rumpeligen Schlafzimmer von wem auch immer standen. Die Betten zerwühlt… irgendwie hatte wohl gerade einer der Männer das Bett von der Siesta verlassen…

Es war kaum zu erkennen, WAS wir da kaufen wollen/sollten. Also sagten wir den Männern, sie möchten den Schreibtisch bitte in den Flur tragen. Leider stellte sich dann heraus, dass die Wasserflecken auch immer noch auf dem Tisch zu sehen sind. Vorher wurde mir versichert, dass ein Tischler, sie „professionell“ entfernt hatte… na ja, das hatte mich jetzt nicht verwundert.

Nach einem kleinen Handel, landete der Schreibtisch in unserem Auto und nun steht er im Flur und sieht richtig schön aus. Unser Freund Jan wird sich seiner noch einmal annehmen und die Flecken entfernen müssen, aber das macht nichts. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn bekommen haben.

Der andere steht jetzt sehr schön für inspirative Schreibarbeiten im Wintergarten….

Zum Jahresbeginn 2019

Liebe Familie, FreundInnen und Bekannte,

dieses Jahr war „anders“ als die vorangegangenen. Dieses Jahr hatte ich erst (an Weihnachten) keine Zeit, persönliche für jede/n einzelne/n Grüße zu formulieren und habe daher nur ein Foto von Ina und mir von der Nordlichtreise geschickt. Sylvester saß ich dann da und überlegte, ob ich nun (auch) anfangen soll, eine kurzgefasste, wie auch immer geartete und mit Smileys und Piktogrammen versehene „Happy New Year“ Botschaft an alle zu versenden. Aber es kam mir albern, unpersönlich und zeitintesiv vor. Wir wollten mit FreundInnen bei uns feiern und es war noch viel zu tun… Ich entschloss mich dagegen und heute kam mir diese Idee, auf unserem Blog eine Grußbotschaft an alle zu schicken, die ein wenig mehr sein soll, als die plakativen Bildchen und Videos, die jedes Jahr zum Jahreswechsel verschickt werden und die ich auch schon versendet habe…

Dies soll ein längerer Gruß werden, illustriert (wie immer) mit ein paar Fotos…

Beliebt zu Sylvester sind ja immer wieder, sich Vorsätze zu überlegen, die schon in der ersten Januarwoche langsam bröckeln und in der zweiten dann wieder über Bord geworfen werden…

Gestern Abend sind wir mit Freunden und Hunden noch einmal ans Meer gegangen und wurden mit einem schönen Licht und anschließendem Sonnenuntergang beschenkt.

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Die Hunde haben sich köstlich amüsiert und sich ordentlich ausgetobt…

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…und wir waren auch alle bester Laune…

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Anschließend gab es bei Raclette viele interessante und lustige Gespräche und der Abend plätscherte gelassen und entspannt dahin. Dann spielten wir noch ein Spiel: Das Jahr 2018 von A-Z. Alles, was uns zu diesem Jahr einfiel, einfach mal aufschreiben und/oder erzählen. Erst war es ein wenig mühsam, wurde es dann immer flüssiger. Allerdings hat uns die vorangeschrittene Stunde dann einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir kamen nicht mit allen Buchstaben „durch“… Macht nichts!

Der Fernseher wurde angeschaltet, der Glockenklang aus Madrid verfolgt und 12 mal alle 3 Sekunden bis zum Glockenschlag jeweils eine Traube verzehrt (Das soll für jeden Monat des kommenden Jahres Glück bringen! Zum Glück habe sie diesen Brauch nicht auf Wochen ausgeweitet!) Anschließend „Prost Neujahr und alles Gute für 2019“ gewünscht und das natürlich mit Sekt begossen! Es wurde wenig geknallt und die Hunde waren allesamt recht ruhig, UFF!

Ich frage mich – wie hängt man dieses Kleid nur in der Schrank? Und welcher Mantel passt da, wenn es draußen kalt ist 😉

Am Neujahrsmorgen kam mir nun die Idee: Warum nicht das neue Jahr beginn von A-Z? Was könnte und gut tun, welche Wünsche haben wir an das Jahr, welche Pläne und Hoffnungen hegen wir. Das wäre doch auch ein guter Einstieg ins Jahr 2019? Schließlich ist es das letzte in diesem Jahrzehnt…

Meine Wünsche sind es, ruhiger und gelassener zu werden und mehr Zeit mit meinen Hobbies und Aktivitäten zu verbringen, die mir Spaß machen. Ich freue mich sehr auf zahlreiche Besuche von Familie und Freunden und hoffe auch dieses Jahr wieder schöne Stunden mit hier in Spanien lebenden Freunden verbringen zu können. Es ist schon verrückt, wie viel Zeit und (emotionale) Energie man mit unnützem Kram, Kummer und Sorgen vergeudet. Das möchte ich versuchen zu verändern, zumal wir viele wichtige Dinge in Deutschland endgültig abgeschlossen haben und nun hier zu 100% angekommen sind…

Neue Projekte sind ja immer spannend, aber sie müssen ja nicht SOFORT alle umgesetzt werden – ob die ich DAS in meinem Leben noch schaffe? Der Vorsatz ist der erste Schritt und der Weg das Ziel…

Ich wünsche euch allen, die die Muße und das Interesse hatten, das zu lesen, einen ebenso gelassenen Start ins Jahr 2019. Sorgt euch nicht – lebt! Ärgert euch nicht – lasst los! Tut euch Gutes und bleibt gesund! Mehr schauen, mehr hören, mehr spüren – weniger müssen, sollen, wollen. In Balance sein, kreativ sein und im Hier und Jetzt leben – das wünsche ich euch (und mir auch).

Frieden werden wir wohl auf der Welt nicht haben, aber vielleicht mehr inneren Frieden bekommen und hoffentlich das persönliche Glück finden. Ich drücke uns die Daumen…