El Rocío…

Klappe die 3: El Rocio im Januar 2018

Dieser Ort zieht uns immer wieder magisch an und ist (für uns) immer eine kleine Auszeit wert…Donnerstag anreisen – Sonntag abreisen. Dieses Mal haben wir uns in einem sensationell schönen Zimmer im Hotel „Mavasia“ einquartiert – mit Blick auf die Lagune. Einfach wunderschön und lohnenswert!

Zunächst kaufen wir uns lang ersehnte Steppjacken und kehren anschließend im Restaurant des Hotels „El Turuno“ ein. Manzanilla (La Guita) und Schinken sind sensationell gut!

Am kommenden Tag sind wir irgendwie noch sehr schlapp und viel mehr als ein paar Vogelfotos…

…und einen Ausflug nach Masalascanas schaffen wir nicht. Der Ort kann uns immer noch nicht begeistern, er ist einfach nur ein Hotelort und zu 98% künstlich, teilweise auch recht trostlos und menschenleer um dieses Jahreszeit.

Aber wir raffen uns auf und gehen ein bisschen in den Dünen spazieren. Gleich hinter unserem Weg beginnt der Doñana Nationalpark – der größte Naturpark Europas.

Der Typ macht es sich in seiner Hütte am Ortsrand recht gemütlich und lässt den lieben Gott einen guten Mann sein… und ist es aber lausig kalt – wir sind irgendwie noch nicht so recht „fit“, also fahren wir bald heim zur „Siesta“ und vertrödleln gemütlich den Nachmittag…

Zu Sonnenuntergang werden wir dann mit herrlichen Blicken auf die Lagune verwöhnt.

Dann machen wir uns danach noch auf in den Ort, der aber auch menschenleer ist. Mit Mühe und Not bekommen wir etwas zu Essen und zischen dann wieder aufs Zimmer.

Samstag ist gruseliges Wetter, Nebel und Regen, grauer Himmel – auch das noch! Wir überlegen kurz und machen uns dennoch auf in Richtung Huelva um spezielle Fotos in den Industrieanlagen zu machen, insbesondere der „Muelle des Tinto“. Da ist das Wetter sogar förderlich für die Bildwirkung…

Anschließend fahren wir in die „Marismas de Odiel“, ein Naturschutzgebiet gegenüber von Huelva, am Fluss Odiel gelegen. Es dauert nicht lange und der Himmel reißt auf und wie haben das schönste Sonnenwetter.

Nach einem kleinen Essen am Meer fahren wir zurück nach El Rocio und anschließend in die Taberna des Rey. Hier steppt bereits zum Sonnenuntergang der Bär. Man kommt als ganze Familie zu Pferd oder Wagen und trinkt einen (oder mehrere!) Sundowner. Ein „Alleinunterhalter“, der fantastisch Gitarre spielt und super dazu singt, schwenkt in wenigen Minuten durch alle Musikgenres und die Leute singen und tanzen dazu und sind ausgelassen.

Anschließend essen wir noch sehr köstlich in unserem Hotel.

Am nächsten Morgen gehen wir zur Eremita, in der sich auch dieses Wochenende wieder Bruderschaften versammeln.

Irgendwie bleiben wir in einem Hutgeschäft hängen und kaufen passende Hüte zu unseren Jacken und finden uns total klasse damit! Nicht lachen, das trägt die „gehobene“ Landfrau hier nun mal…

 

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